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Überstunden 2026: Berechnung, Zuschläge und Schwellen erklärt

Squadra Planning Team7 min
Überstunden 2026: Berechnung, Zuschläge und Schwellen erklärt

Ab wann ist eine Stunde eine Überstunde?

Eine Überstunde ist eine Stunde, die über die gesetzliche Dauer von 35 Stunden pro Woche hinaus geleistet wird (für eine Vollzeitstelle). Sie wird grundsätzlich pro Woche berechnet, von Montag bis Sonntag, außer eine Vereinbarung zur Arbeitszeitgestaltung legt einen anderen Bezugszeitraum fest.

Achtung: nur die tatsächlichen Arbeitsstunden zählen. Eine Mittagspause oder ein Urlaub erzeugen keine Überstunden. Deshalb sind eine verlässliche Zeiterfassung und ein korrektes Stundenkonto unverzichtbar, noch bevor überhaupt von Zuschlägen die Rede ist.

Die Zuschlagssätze

Das gesetzliche Prinzip, sofern keine abweichende Branchen- oder Betriebsvereinbarung besteht:

Stunden in der WocheZuschlag
Von der 36. bis zur 43. Stunde+25 %
Ab der 44. Stunde+50 %

Eine Kollektivvereinbarung kann einen anderen Satz festlegen, aber niemals unter 10 %. Prüfen Sie immer Ihren Tarifvertrag, der handelsspezifische Regeln vorsehen kann.

Ein konkretes Beispiel

Nehmen wir einen Mitarbeiter mit 35 Std., der in einer vollen Woche 46 Stunden arbeitet:

  • Die ersten 35 Stunden: normal bezahlt.
  • Von der 36. bis zur 43. (8 Stunden): mit 25 % bezuschlagt.
  • Von der 44. bis zur 46. (3 Stunden): mit 50 % bezuschlagt.

Macht 11 Überstunden, davon 8 zu +25 % und 3 zu +50 %. Von Hand falsch gezählt, kosten diese Zuschläge viel Geld oder erzeugen ein Ungerechtigkeitsgefühl. Testen Sie Ihre eigene Woche mit unserem kostenlosen Überstunden-Rechner.

Jahreskontingent und Ausgleichsruhe

Es gibt ein Jahreskontingent an Überstunden (standardmäßig 220 Stunden, per Vereinbarung anpassbar). Darüber hinaus eröffnet jede Stunde einen Anspruch auf eine verpflichtende Gegenleistung in Form von Ruhezeit, zusätzlich zum Zuschlag.

Der Arbeitgeber kann die Bezahlung der Überstunden auch durch eine gleichwertige Ausgleichsruhe ersetzen, sofern eine Vereinbarung dies vorsieht. Genau hier kommen das Stundenkonto und die Arbeitszeitgestaltung ins Spiel.

Die häufigsten Fehler

  • Überstunden auf die Anwesenheitsstunden statt auf die tatsächliche Arbeitszeit zählen (Pause zu Unrecht einbezogen).
  • Vergessen, die Stufen 25 % und 50 % zu unterscheiden.
  • Das Jahreskontingent nicht verfolgen und so die verpflichtende Ruhezeit verpassen.
  • Stunden auszahlen, die eigentlich in ein Konto hätten fließen sollen, oder umgekehrt.

Diese Fallstricke gehören zu den häufigsten Fehlern der Stundenverwaltung, siehe Stundenkonto berechnen und die 7 Dienstplan-Regeln in Tarifvertrag Einzelhandel.

Automatisieren, um sich nicht mehr zu irren

Die Berechnung der Überstunden wird trivial, wenn Dienstplan und Zeiterfassung verbunden sind: das Werkzeug kennt die Schwelle, wendet die richtigen Sätze an und meldet Überschreitungen. Squadra Planning berechnet all das laufend. Siehe unsere Preise und den kompletten Leitfaden zur Arbeitszeit.

Zusammengefasst

35 Std. als Schwelle, +25 % bis zur 43. Stunde, +50 % danach, ein Jahreskontingent im Auge behalten und eine mögliche Ausgleichsruhe. Nichts Kompliziertes, sofern man von tatsächlich gemessenen Stunden ausgeht und ein Werkzeug die Regeln für Sie anwendet.

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